Erlangen – zwischen Barock und Moderne

Auf einem Frauenstadtadtrundgang unterwegs in Erlangen

Erlangerinnen in Bewegung
Ein Stadtspaziergang zur Geschichte der Erlangerinnen im 20. Jahrhundert

Erlangen ist bekannt als Siemens- und Medizinstadt – aber was das speziell mit Frauen zu tun hat? Nun, was unternimmt zum Beispiel die Weltfirma Siemens, um Frauen innerbetrieblich zu fördern? Und was veranstalten Betriebsrätinnen gegen den Abbau von Frauenarbeitsplätzen? Was taten Feministinnen, als ihr Frauenzentrum dem Kapital, sprich der Hochstraße für Siemens weichen musste? Profitier(t)en  Frauen von der medizinischen Forschung in der Erlanger Frauenklinik oder hat die Freude über das erste deutsche Retortenbaby, das in Erlangen zur Welt kam, nur am Rande mit Fortschritt für Frauen zu tun?
Es soll Leute geben, die Erlangen eine gewisse Langeweile bescheinigen – bei den Ereignissen der letzten Jahrzehnte kann man über diese Verleumdung nur milde lächeln.
Spazieren Sie durch eine kleine, moderne Großstadt mit einem kritischen frauenpolitischen Blick.


„Durchlauchtigste Markgräfin und nichtsnützige Weibsbilder“

Eine frauengeschichtliche Führung durch das barocke Erlangen

Der Reiz von Nürnbergs kleinerer Nachbarstadt erschließt sich der Beobachterin nicht auf den ersten Blick.

Doch hebt man bei einem Spaziergang die Augen, so treffen sie auf interessante Fassaden und Inschriften, die in die Geschichte entführen …

Als sich die Stadt im Zeitalter von Barock und Aufklärung vergrößerte, lebten hier Frauen aus Frankreich und Franken, aus Berlin und der Pfalz, es waren Adlige, Soldatenweiber, Gastwirtinnen und Bürgerinnen, die freilich keine Inschriften, doch interessante Geschichten hinterlassen haben.

Man muss ihnen nur zuhören!
 

 

 

 

Hier der Literatur-Tipp „Die Erlangischen Mädchen sind recht schön und artig“