Frauenbildung Sibyllinische Berge Frauengeschichte Region Marken, Italien

Weibermacht und Bilderpracht!

Kult und Magie in den sibyllinischen Bergen!

Le Marche – die Region Marken am Fuße des Apennin

Sa, 2. Sept. (Anreise) – Fr, 8. Sept. (Abreise) 2017

Leitung: Nadja Bennewitz M.A., Historikerin
Zu Gast in der Locanda dell’Istrice, dem Gasthaus zum Stachelschwein

Frauenbildung und langsamer Tourismus

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Der Garten unterhalb der Rocca d’Ajello beim Gästehaus „Locanda dell’Istrice“.

„Ich hatte geglaubt, so gut wie alles über meine Gegend zwischen den Sibyllinischen Bergen und dem Meer zu wissen. Doch als ich eines Tages ziellos eine der ungeteerten, von Eichen und Akazien umsäumten Straßen entlang ging, stieß ich auf ein mittelalterliches Dorf, das ich noch nicht kannte. Es lag auf einem Sandsteinfelsen an einem Abhang mit Ahornbäumen, Eschen und Ulmen weit über einem unbewohnten Tal. Die Steinhäuser leuchteten in warmen Farben und ich hörte das Wasser am Waschplatz leise plätschern. Das Mauerwerk der angrenzenden Burg war noch intakt, lediglich bewachsen mit Kapernfrüchten.

Mit seinen verlassenen Gärten und den verwilderten Rosen schien das Dorf einer längst versunkenen Zeit zu entstammen. Dennoch war es hier nicht einsam, denn das Zurückgebliebene erzählte noch immer von den Menschen und der vergangenen Schönheit.

 Ich überlegte, wie man die Geschichte dieser Menschen rekonstruieren könnte, die diesen Ort geschaffen und geprägt, das Mauerwerk so kunstvoll errichtet hatten, wie sich ihr Alltag und die Begebenheiten der Vergangenheit wachrufen ließen.

Da traf ich auf eine alte Frau, die sich mir als Sibylle zu erkennen gab.“

Übersetzt aus: Joyce Lussu: La Sibilla Appennica, in: Il libro perogno. Su donne, streghe e sibille, Urbino 1982.

So beginnt die Schriftstellerin Joyce Lussu (1912-1998) ihre Erzählung über die geheimnisvolle Sibylle aus der gleichnamigen Bergregion in dem Nationalpark zwischen den Marken und Umbrien.

 

 

Charmanter Landesteil in Zentralitalien

Auf Wegen gehen, über die einst Renaissancefürstinnen schritten und vor diesen die Römer, uralte Kirchen und Kultorte vorchristlicher Göttinnen entdecken, sich mit landestypischen Spezialitäten verwöhnen lassen, einen ganz individuellen Urlaub genießen – bei dieser Frauenbildungsreise in die Marken haben Sie dazu die Gelegenheit!

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Aperitif in Amandola, Sibyllinische Berge.

„Es wäre wunderbar, wenn man schöne Dinge noch mal zum ersten Mal erleben könnte. Z.B. die Toskana. Geht doch: Fahren Sie einfach in die Marken“, so schrieb Lars Reichardt in der Süddeutschen Zeitung.

Tatsächlich:

Was hierzulande von den Marken bekannt sein dürfte, ist der schmale Küstenstreifen mit seinen zahlreichen Strandbädern entlang der Adriaküste um Ancona – doch jenseits dessen ist dieser vielfältige und charmante Landesteil in Mittelitalien vom Tourismus noch weitgehend unberührt. Einen Großteil dieser sanften Hügellandschaft nehmen Olivenhaine, Weinreben, Obstbäume und Getreidefelder ein und auch der Apennin zieht sich durch die bewaldete Landschaft.

Hier finden Sie hochkarätige Kunstwerke der internationalen Gotik und Renaissance, atemberaubende Bauwerke aus Romanik und Barock und vor allem auch: eine herzliche Gastfreundlichkeit. Das Gefühl, als TouristIn wirklich willkommen zu sein und nicht jemand unter tausend Anderen: Das bieten die Marken, jenseits kulinarischer Köstlichkeiten und exzellentem Wein. Dabei sind die Menschen in dieser vorwiegend landwirtschaftlich geprägten Region erfrischend unprätentiös und bodenständig.

Wer  italienischen Alltag jenseits von Schickeria erleben möchte, ist hier richtig!

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Die schneebedeckten Sibyllinischen Berge – Blick auf San Severino – Sonnenblumenfeld vor der Locanda – die Locanda im Winter.


Aus dem Programm (Änderungen vorbehalten):

Kult und Magie – die Sybillinischen Berge

Nadja Bennewitz vor der Bergkulisse des Monte Sibilla.

Die antike Prophetin Sibylle erfuhr durch die Jahrtausende zahlreiche Zuschreibungen und Umdeutungen, sie wurde von der römischen wie der christlichen Religion genutzt oder verteufelt, ihre Macht und Faszination literarisch ausgemalt und nicht zuletzt findet sie sich in der Kunst widergespiegelt – nicht nur allein durch männlichen Blick.

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Monte Sibilla mit einer Miniatur des weiblichen Gefolges der Sibylle aus: Antoine de la Sale, Das Paradies der Sibylle, 1420.

Christine de Pizan war eine der wenigen Autorinnen, die sich in der Frührenaissance mit der mythologischen Figur aus Frauensicht beschäftigte.

Bei einem Ausflug in 1000 m Höhe nach Montemonaco und einem stlichen Mittagsimbiss nach marchigianischer Art wird der Blick frei auf die Bergkrone der sibyllinischen Höhle, wohin sich der Überlieferung nach die Sibylle von Cumae vor dem lauten Trubel bei Neapel zurückgezogen hat.

In der geheimnisumwobenen Sibylle aus dem Apennin lassen sich die Spuren und das Weiterleben heidnischer Vorstellungswelten exzellent nachzeichnen.

Macht und Intrige – das Herzogtum Camerino

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Der Dom von Camerino, kleine Hauptstadt der Renaissance.

Bei dieser Frauenbildungsreise stehen Landschaft und Vergangenheit der marchigianischen Provinzen Macerata und Ancona mit ihrer reichen Kunst- und Kulturgeschichte im Zentrum:

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Romanische Rundkirche San Giusto, 11./12. Jh., Pievebovigliana, Provinz Macerata.

Das Herzogtum Camerino, einst Teil des Kirchenstaates, erreichte um 1500 unter der Signoria des Giulio Cesare da Varano den Höhepunkt seines kulturellen Lebens. Zu diesem künstlerischen und intellektuellen Reichtum haben nicht zuletzt die Fürstinnen des Hauses da Varano beigetragen, wie Giulios Gattin Giovanna aus dem Geschlecht der Malatesta des Herzogtums Rimini.

 

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Einzigartigartig: Detail mit Holzintarsien aus dem Chorgestühl der Nonnen des Klarissenklosters von Camerino, die auf die Visionen von Camilla Battista da Varano zurückgehen, 15. Jh.

Autonomie und Vision

Die uneheliche Tochter Camilla von Giulio Cesare da Varano, die ihm Cecchina di maestro Iacopo gebar, wuchs bei ihrem Vater und unter der wohlwollenden Aufsicht ihrer Stiefmutter Giovanna Malatesta im Herzogspalast von Camerino auf. Gegen den väterlichen Willen trat sie 1481 in den Klarissenorden ein, was sicherlich für eine Frau ihres Standes  die autonomste Entscheidung darstellte, die überhaupt möglich war. Als Nonne griff sie zur Feder und wurde eine bedeutende visionäre Schriftstellerin

Das Besondere darüber hinaus: Die Bilder ihrer Visionen wurden von dem Bildschnitzer Domenico Indivini in das Chorgestühl des Nonnenchores eingearbeitet, wodurch die 2010 heilig gesprochene  Camilla Battista da Varano zur Mäzenin raffinierter Kunstwerke für ihr Kloster in Camerino wurde.

Dank der offenen Haltung der klausurierten Klarissen von Camerino, die sich noch immer in der Tradition ihrer bedeutenden Vorgängerin verstehen, ist der Frauengruppe ein Besuch und ein Gespräch mit einer Nonne über das heutige klösterliche Leben und die Motivation der geistlichen Frauen möglich.  

Camerino wird somit nicht umsonst als „kleine Hauptstadt der Renaissance“ gehandelt . In ihrem Umkreis birgt nahezu jede Dorfkirche bedeutende Kunstwerke der Zeit, darunter das architektonische Juwel der Rundkirche von San Giusto – einmalig in der Region der Marken!

Fabriano – die europäische Wiege der Papierproduktion

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Fresko (Detail) von Alegretto di Nuzio, Fabriano, 14. Jh.

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Fabriano: Der Palazzo del Podestà (1255) mit der repräsentativen Fontana Sturinalto (1285) davor.

Vor über 750 Jahren kam die Technik der Papierproduktion aus den arabischen Ländern nach Mittelitalien, genauer: nach Fabriano. Noch heute kann man den findigen Papiermeistern beim Schöpfen über die Schultern schauen und ihre hochwertigen, handgefertigten Produkte erwerben.

Durch diese Kunstfertigkeit reich geworden, entstanden in der kleinen Signoria von Fabriano bedeutende Malschulen, die Ausstrahlungskraft nicht nur auf die nähere Region hatten: Alegretto di Nuzio (1315-1373) und Gentile da Fabriano  (um 1370-1427) sind nur zwei Namen der hier einst tätigen Künstler. Faszinierend auch, wie sich hier Malerei und Bildhauerei im 14. und 15. Jahrhundert gegenseitig beeinflussten und befruchteten.

Erstaunlich modern in der Ausdrucksweise, sprechen die über 600 Jahre alten Wand- und Tafelmalereien zu uns heutigen Betrachterinnen eine bunte Bildersprache – wir müssen sie nur entziffern! Sie geben den Blick frei auf den Alltag, das Geschlechterverhältnis und die sozialen Verhältnisse der Menschen des ausgehenden Spätmittelalters und der beginnenden Renaissance.
Die kleine Signoria von Fabriano inspirierte und finanzierte so mehrere Generationen an Malerwerkstätten. Die Erzeugnisse sprechen beredt von der Kunstfertigkeit und dem hohen Bildungsstand der ZeitgenossInnen.

Rambona – Sitz der Göttin Bona Dea

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Die fünfschiffige Krypta des ehem. Klosters von Rambona, 9.-12. Jh., Pollenza, Provinz Macerata.

Bona Dea war eine Göttin, deren Kult im vorchristlichen Rom und dem römischen Imperium insbesondere von Frauen gefeiert wurde. Auch bei Pollenza in der heutigen Provinz Macerata war dieser Göttin eine Kultstätte geweiht, die durch die Stiftung der Kaiserin Ageltrude im 9. Jahrhundert durch den Bau eines mächtigen Benediktinerklosters durch christlichen Ritus überformt wurde.

Der Männerkonvent hatte große Besitzungen und seine Jurisdiktionsgewalt erstreckte sich von den Sibyllinischen Bergen bis zur Mündung des Flusses Potenza ins Mittelmeer.

Die romanische Krypta, von der man einst in das Heiligtum von Bona Dea gelangte, ist ein faszinierendes Zeugnis hochmittelalterlicher BauplastikMischwesen und romanische Monster sprechen beredt von den Ängsten der Landbevölkerung vor 800 Jahren.

 

 

 

Tolentino – starke Frauen in einem Männerkloster

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Fresken von Pietro da Rimini aus der Basilica San Nicola: Zuhörerinnen einer Predigt und die Figur der Prudenza mit zwei Gesichtern, 1. Hälfte 14. Jh., Tolentino, Provinz Macerata.

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wird über dem Grab des heiligen Nicola von Tolentino (gest. 1305), Vegetarier und Förderer der Armen, eine Basilika errichtet, die mit ihrem angrenzenden Kreuzgang zu den Juwelen der Provinz Macerata zählt.

Schließlich ließen die dortigen Mönche ihren Kapitelsaal mit einmaligen Fresken von Pietro da Rimini ausmalen.

Das hier zu bewundernde Figurenprogramm war  für ein gebildetes, monastisches, und zwar männliches Publikum gedacht. Nur selten wird die umliegende bäuerliche Bevölkerung oder werden die Bewohnerinnen Tolentinos die kostbaren Malereien zu Gesicht bekommen haben.

Nichts destotrotz will man meinen, den Zeitgenossinnen direkt ins Gesicht  blicken zu können, hat sie der Künstler doch als begierige Zuhörerinnen der Predigten an die Kapitelwand gemalt – mit erstaunlich individuellen Zügen.

Starke Frauenfiguren für ein Männerkloster!

 

 

Heidnischer Ursprung und Heiliger Werdegang: San Severino

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Höhepunkt der gotischen Freskenmalerei in Europa: Detail aus der Geschichte des Johannes Evangelista von den Gebrüdern Salimbeni, Pinakothek von San Severino, Anf, 15. Jh.

Das benachbarte San Severino trägt heute zwar den Namen eines heiligen Bischofs, doch ist das reizvoll gelegene Städtchen – ein Juwel voller  Kunst inmitten von Grün –  durch die Spuren der heidnischen Göttin Feronia nachweislich vorchristlichen Ursprungs.

Ihre Priesterinnen hatten die Aufgabe, Sklaven in die Freiheit zu entlassen.

Der kostbare Theatervorhang aus der Zeit des Klassizismus, der im städtischen Theater noch immer Verwendung findet, verweist auf diesen einstigen Kultort und zugleich auf die Theaterbegeisterung des Bürgertums um 1800, das sich hier jenseits kirchlicher Bevormundung einen eigenen Orte sozialer Zusammenkünfte und kultureller Bereicherung schuf.

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Die Oberstadt von San Severino mit dem Geschlechterturm der Signoria.

Nicht umsonst heißen die Marken auch die „Region der 100 Theater“, da hier nahezu jede Kleinststadt ab 1000 EinwohnerInnen ein prachtvolles Theater sein eigen nennen darf.

Besonders sticht die ehemalige Signoria von San Severino durch ihre exzellenten Malschulen hervor.

Drei Generationen von Malerwerkstätten waren in dieser Stadt vom ausgehenden 14. bis zum beginnenden 16. Jahrhundert tätig, die hier Auftraggeber und BetrachterInnen ihrer Kunst fanden.

Die Brüder Lorenzo und Jacopo Salimbeni als Begründer der Internationalen Gotik, Lorenzo d’Alessandro und seine zarten Malereien und zuletzt der Renaissancemaler Bernardino di Mariotto, dessen Werke nahezu modern anmutend.

Wie malten sie die Frauen und Männer ihrer Zeit, wer finanzierte sie, wo waren ihre Werke zu bewundern?

Ein Besuch in der hochkarätigen Pinakothek von San Severino gibt Einblick in den hohen Kulturstand dieses kleinen Herrschaftsgebiets.

 

 Langsamer Bildungstourismus mit Genuss

Varnelli_Plakat_1950er_JahreNach der „geistigen Nahrung“ in Sachen Kunst-, Kultur- und Sozialgeschichte am Tag, wird die Gruppe am Abend von den beiden Gastleuten BeateNudelnmachen und Diego mit landestypischen Spezialitäten verwöhnt, z.B. mit Forelle aus den Flusstälern der Sibyllinischen Berge, veredelt mit Trüffelöl, mit zartem Schweinefilet im Blätterteigmantel oder mit vegetarischer Carbonara zubereitet mit selbst gesammeltem wilden Spargel. Es ist eine Küche mit Produkten und Zutaten aus der Region, verfeinert durch den Ideenreichtum des Kochs Diego! Der dazu kredenzte Wein stammt von dem Hausberg unterhalb der Rocca d’Ajello: Ein ausgezeichneter Verdicchio di Matelica D.O.C.

Doch auch während des Tages soll es immer mal wieder Gelegenheit geben, sich bei einem erfrischenden Aperitif miteinander auszutauschen!

Zum Beispiel in dem kleinen Dorf Pievebovigliana, das in der ganzen Welt berühmt ist durch seine Likörproduktion: Die Firma Varnelli stellt hervorragende Liköre und wertvolle Bitter aus heimischen Kräutern und Wurzeln der Monti Sibillini her, insbesondere der Amaro Sibilla. Noch heute existiert die Destillerie in der vierten Generation, betrieben nur  von den Frauen des Hauses – modernen Kräuterhexen. Kosten Sie selbst!

Unentdeckte Kunstschätze, reizvolle Landschaften, landestypische Spezialitäten – die Marken sind ein Geheimtipp!

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 Unterkunft im „Gasthaus zum Stachelschwein“

Die „Locanda dell’Istrice“, das Gasthaus zum Stachelschwein, ist ein liebevoll restauriertes altes Steinhaus und liegt auf einem Hügel unterhalb der mächtigen Burg Rocca d’Ajello gegenüber der kleinen „Hauptstadt der Renaissance“ Camerino, einem Universitätsstädtchen.

Die Locanda war einst das Kastellanhaus der Burg, die sich noch heute im Besitz der Gräfin befindet (die aber sehr leutselig und freundlich ist).

Die Reise ist auf 7 Frauen + Reiseleitung begrenzt.

Übernachtungen sind einzeln oder zu zweit im Mini-Appartement möglich.
Zu den 5 Appartements mit Badezimmer, die der Gruppe zur Verfügung stehen, gehört jeweils auch eine geräumige Panoramaterrasse.

 

 


Leistungen

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Blick in die Landschaft von der oberen Panoramaterrasse aus.

6 Übernachtungen mit Frühstück in Mini-Appartements (EZ oder DZ).
6 mehrgängige Abendmenüs inkl. Getränke in der Locanda.

1 mittägliche Brotzeit mit märkischen Wurst- und Käsespezialitäten in den Sibyllinischen Bergen (Montemonaco).

Tägliche Busfahrten (Kleinbus für 9 Personen) zu den Ausflugszielen Camerino und Umgebung, Fabriano, Tolentino, in die Sibyllinischen Berge u.v.m.

Sämtliche Eintritte in Museen, Pinakotheken und Kirchen mit inhaltlichen Führungen.
Alle Gespräche mit Italienerinnen, bspw. mit den Klarissen in Camerino etc., werden ins Deutsche übersetzt.

Abends gibt es für jede Teilnehmerin eine schriftliche Zusammenfassung der  Bildungsinhalte des Tages.

 

Preis p.P. bei einer Reise mit 7 Teilnehmerinnen: 925,00 € im EZ / 820,00 € im halben DZ.

Anreise

Anflug_AnconaDie Anreise per Bahn oder Flugzeug erfolgt individuell oder in kleinen Frauengruppen und ist nicht im Reisepreis inbegriffen.

Anreisemöglichkeiten bestehen per Bahn bis Ancona (über München und Bologna) oder per Flugzeug bis Ancona-Flughafen (ab Airport München oder Düsseldorf Weeze).

Gerne beraten wir Sie!

Die Locanda liegt ca. 80 km von Ancona. der Hauptstadt der Marken entfernt. Hier kommen die Fernzüge und Flugzeuge an. Am Anreise- und Abreisetag werden Sie mit einem Sammelbus in Ancona abgeholt bzw. dorthin zurück gebracht. Dieser Sammel-Transfer ist im Preis inbegriffen.

Wenn Sie vorher anreisen und/oder nach dem offiziellen Programm noch bleiben möchten, bieten wir einen Extra-Transfer gegen Aufpreis an. 

 

Infos und Anmeldung

Beate Bennewitz-Carpino
Locanda dell’Istrice
Loc. Rocca d’Ajello
62032 Camerino (Mc)
T. 0039-0737-644441 (Achtung! Die Null vor der Ortsvorwahl wird in Italien NICHT weggelassen!)
Handy: 0039-3491631047
info@locandadellistrice

www.locandadellistrice.itMarken_in_Italien_kl

P1130300

Die Locandiera Beate.


 Podcast zur Geschichte der Region Marken  (11,5 MB)

Kult und Magie – die Bergkette der mystischen Sibylla in den italienischen Marken von Nadja Bennewitz

 

Rocca mit Engel

 

Macht und Intrige der Herrscherinnen von Camerino – Kult und Magie in den Sibyllinischen Bergen – Eleganz und Glanz der Herzogin von Urbino: Entdecken Sie die Geheimnisse der liebenswerten Region Marken in frauengeschichtlicher Perspektive!


Literaturtipp – Krimis und Romane in den Marken

  • Uli T. Swidler: Toskana für Arme. Liebeserklärung an ein italienisches Dorf, Rowohlt TB 2010
  • Uli T. Swidler: Das Leben ist eine Nudel, Kindler 2010
  • Uli T. Swidler: Der Poliziotto. Kriminalroman, Rowohlt TB 2011
  • Bernhard Jaumann: Die Vipern von Montesecco, Berlin: Aufbau, 2007
  • Bernhard Jaumann: Die Drachen von Montesecco, Berlin: Aufbau, 2007
  • Bernhard Jaumann: Die Augen der Medusa, Berlin: Aufbau 2009

 

Eine Ankündigung in der „Nürnberger Zeitung“ von 2010 finden Sie hier.