Frauenbildung Sibyllinische Berge Frauengeschichte Region Marken, Italien

Weibermacht und Bilderpracht!

Frauenbildung in der Region Marken

Le Marche – die italienische Region Marken am Fuße des Apennin

So, 09. Juni (Anreise) – Sa, 15. Juni (Abreise) 2019

Leitung: Nadja Bennewitz M.A., Historikerin
Zu Gast in der Locanda dell’Istrice, dem Gasthaus zum Stachelschwein

Frauenbildung und langsamer Tourismus

Nadja Bennewitz vor dem Panorama des Monte Sibilla

Auf Wegen gehen, über die einst Renaissancefürstinnen schritten und vor diesen die Römer, uralte Kirchen und Kultorte vorchristlicher Göttinnen entdecken, sich mit landestypischen Spezialitäten verwöhnen lassen, einen ganz individuellen Urlaub genießen –

bei dieser Frauenbildungsreise in die Marken haben Sie dazu die Gelegenheit!

 

Charmanter Landesteil in Zentralitalien

„Es wäre wunderbar, wenn man schöne Dinge noch mal zum ersten Mal erleben könnte. Z.B. die Toskana. Geht doch: Fahren Sie einfach in die Marken“, so schrieb Lars Reichardt in der Süddeutschen Zeitung.

Ausblick von Camerino.

Tatsächlich:

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Aperitif in Amandola, Sybillinische Berge.

Was hierzulande von den Marken bekannt sein dürfte, ist der schmale Küstenstreifen mit seinen zahlreichen Strandbädern entlang der Adriaküste um Ancona – doch jenseits dessen ist dieser vielfältige und charmante Landesteil in Mittelitalien vom Tourismus noch weitgehend unberührt. Einen Großteil dieser sanften Hügellandschaft nehmen Olivenhaine, Weinreben, Obstbäume und Getreidefelder ein und auch der Apennin zieht sich durch die bewaldete Landschaft.

Kunst und Kulturgeschichte

Bei dieser Bildungsreise stehen Landschaft und Vergangenheit der Region Marken mit ihrer reichen Kunst- und Kulturgeschichte im Zentrum. Wir besichtigen mächtige Klöster, schlendern durch die „sagenhafte“ Landschaft der sibyllinischen Berge und haben spektakuläre Natureinsichten.

Zu erwarten ist viel Ruhe, viel Kunst und eine bizarre und außergewöhnliche Bilder- und Skulpturenwelt: Schön anzusehen, zart, wehrlos und fast nackt sind die Skulpturen der heiligen Jünglinge aus Holz, die einen Schutzwall gegen die Pest bilden sollten. Die Rede ist vom hl. Sebastian, der in keiner Kirche fehlen durfte. Wir begegnen der Göttin Fortuna, die am Rad des Schicksals drehte und Katharina von Alexandrien, die – nahezu einzigartig – eine Sphärenkugel mit den sieben freien Künsten trägt … neugierig geworden?

Behandelt werden freilich auch der Protest und die Renitenz gegen harte Arbeit in der weltberühmten Paperfabrikation von Fabriano oder das Leben der Bäuerinnen in der mezzadria, der Halbpacht: das karge Dasein der Landbevölkerung war die Kehrseite der höfischen Pracht.

Hier finden Sie hochkarätige Kunstwerke der internationalen Gotik und Renaissance, atemberaubende Bauwerke aus der Romanik und vor allem auch: eine herzliche Gastfreundlichkeit. Das Gefühl, als TouristIn wirklich willkommen zu sein und nicht jemand unter tausend Anderen: Das bieten die Marken, jenseits von kulinarischen Köstlichkeiten und exzellentem Wein. Dabei sind die Menschen in dieser vorwiegend landwirtschaftlich geprägten Region erfrischend unprätentiös und bodenständig.

 

Wer  italienischen Alltag jenseits von Schickeria erleben möchte, ist hier richtig!

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Die schneebedeckten Sibillinischen Berge – Blick auf San Severino – Sonnenblumenfeld vor der Locanda – die Locanda im Winter.


Aus dem Programm (Änderungen vorbehalten):

Kult und Magie – die Sibillinischen Berge

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Der Garten unterhalb der Rocca d’Ajello beim Gästehaus „Locanda dell’Istrice“.

Blick in das Tal bei Montemonaco in den Sybillinischen Bergen

„Ich hatte geglaubt, so gut wie alles über meine Gegend und die Ortschaften zu wissen, die da inmitten der beackerten Feldern lagen, zwischen den Sibyllinischen Bergen und dem Meer. Doch als ich eines Tages ziellos eine der ungeteerten, von Eichen und Akazien umsäumten Straßen entlang spazierte, da stieß ich auf ein altes mittelalterliches Dorf, von dessen Existenz ich bislang nichts gewusst hatte. Es lag auf einem Sandsteinfelsen an einem Abhang mit Ahornbäumen, Pappeln, Eschen und Ulmen und einem weiten Blick ins Tal, das vollkommen unbewohnt war. Die Steinhäuser leuchteten in warmen, hellen Farben, das Priesterhaus war das größte von allen und das klare Wasser am Waschplatz plätscherte leise vor sich hin. Das Mauerwerk der angrenzenden Burg war noch intakt, lediglich bewachsen mit Kapernfrüchten. Das gesamte Dorf war von wildem Grünzeug überwuchert, von Brennnesseln, Steinkraut und Holunder. Mit seinen verlassenen Gärten, den verwilderten Rosen und dem wuchernden Oleander schien das Dorf einer längst versunkenen Zeit zu entstammen, dennoch war es nicht einsam, denn die zurückgebliebenen Werke der Menschen erzählten noch immer von der vergangenen Schönheit.

Ich dachte darüber nach, wie man die Geschichte dieser Menschen rekonstruieren könnte, die diesen Ort geschaffen und geprägt haben, die das Mauerwerk so kunstvoll errichtet hatten, wie sich ihr Alltag und die Begebenheiten der Vergangenheit wachrufen ließen. Da traf ich auf eine alte Frau, die sich mir als Sibylle zu erkennen gab.“ (Nach: Joyce Lussu: La Sibilla Appennica, in: Il libri perogno. Su donne, streghe e sibille, Urbino 1982)

Die antike Prophetin Sibylle erfuhr durch die Jahrtausende zahlreiche Zuschreibungen und Umdeutungen, sie wurde von der römischen wie der christlichen Religion genutzt oder verteufelt, ihre Macht und Faszination literarisch ausgemalt und nicht zuletzt findet sie sich in der Kunst widergespiegelt – nicht nur allein durch männlichen Blick.

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Monte Sibilla mit einer Miniatur des weiblichen Gefolges der Sibylle aus: Antoine de la Sale, Das Paradies der Sibylle, 1420.

Christine de Pizan war eine der wenigen Autorinnen, die sich in der Frührenaissance mit der mythologischen Figur aus Frauensicht beschäftigte.

Bei einem Ausflug in 1000 m Höhe nach Montemonaco und einem stlichen Mittagsimbiss nach marchigianischer Art wird der Blick frei auf die Bergkrone der sibyllinischen Höhle, wohin sich der Überlieferung nach die Sibylle von Cumae vor dem lauten Trubel bei Neapel zurückgezogen hat.

In der geheimnisumwobenen Sibylle aus dem Apennin lassen sich die Spuren und das Weiterleben heidnischer Vorstellungswelten exzellent nachzeichnen.

Fabriano – die europäische Wiege der Papierproduktion

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Fresko (Detail) von Alegretto di Nuzio, Fabriano, 14. Jh.

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Fabriano: Der Palazzo del Podestà (1255) mit der repräsentativen Fontana Sturinalto (1285) davor.

 

 

 

 

 

 

 

Vor über 750 Jahren kam die Technik der Papierproduktion aus den arabischen Ländern nach Mittelitalien, genauer: nach Fabriano. Noch heute kann man den findigen Papiermeistern beim Schöpfen über die Schultern schauen und ihre hochwertigen, handgefertigten Produkte erwerben.

Durch diese Kunstfertigkeit reich geworden, entstanden in der kleinen Signoria von Fabriano bedeutende Malschulen, die Ausstrahlungskraft nicht nur auf die nähere Region hatten: Alegretto di Nuzio (1315-1373) und Gentile da Fabriano  (um 1370-1427) sind nur zwei Namen der hier einst tätigen Künstler. Faszinierend auch, wie sich hier Malerei und Bildhauerei im 14. und 15. Jahrhundert gegenseitig beeinflussten und befruchteten.

Erstaunlich modern in der Ausdrucksweise, sprechen die über 600 Jahre alten Wand- und Tafelmalereien zu uns heutigen Betrachterinnen eine bunte Bildersprache – wir müssen sie nur entziffern! Sie geben den Blick frei auf den Alltag, das Geschlechterverhältnis und die sozialen Verhältnisse der Menschen des ausgehenden Spätmittelalters und der beginnenden Renaissance.
Die kleine Signoria von Fabriano inspirierte und finanzierte so mehrere Generationen von Malerwerkstätten. Die Erzeugnisse sprechen beredt von der Kunstfertigkeit und dem hohen Bildungsstand der ZeitgenossInnen.

Archaisch – Romanische Kunst

Ehemalige Benediktinerklosterkirche Sant’Urbano bei Apiro

Wie gelang es einer kleinen Männergruppe, ihre Macht über Jahrhunderte hinweg zu behaupten? In der ehemaligem Benediktinerkirche des Hl. Urban bei Apiro lässt sich  noch heute nachvollziehen, wie  Mönche im Hochmittelalter allein anhand des Kirchenbaus ihren besonderen geistlichen Status der bäuerlichen Bevölkerung vor Augen führten:

Die wunderschöne romanische Klosterkirche wurde mit einer mächtigen Abtei bereits vor dem Jahr 1000 errichtet. Drei unterschiedliche Niveaus finden sich hier: Vom Hauptportal führen neun Stufen in die untere Laienkirche, von ihr führen acht Stufen hinauf ins Presbyterium der Mönche, das von den „Normalsterblichen“ durch einen imposanten Lettner getrennt und nicht einsehbar war, und unterhalb des Chors liegt die dreischiffige Krypta: Eine in Stein gehauene Hierarchie.

Die figürlich ausgearbeiteten Kapitelle stammen vermutlich noch von dem heidnischen Tempel, dessen Ruinen bei Baubeginn noch vorhanden waren. Sie wurden für die Klosterkirche „recyclet“ – eine Erklärung dafür, dass so manches gar nicht christlich aussehen will!

Kapitell mit Sirene in der ehem. Klosterkirche Sant’Elena bei Serra San Quirico

Auch in der nahe gelegenen Abtei von Sant’Elena bei Serra San Quirico finden sich Skulpturen und Steinreliefs, deren Ursprung in vorchristlicher Zeit zu finden ist:

Die Sirenen waren bereits in der orientalischen Kunst bekannt und wurden schließlich von der griechischen Kultur  als „Musen des Jenseits“ und Trägerinnen der himmlischen Sphärenmusik übernommen. In der christlichen Auslegung wurden die Sirenen zu Dirnen, die zur Lust verleiteten.

Tatsächlich präsentieren sie sich in der Klosterkirche der Heiligen Helena „ohne jede Scham“.

 

Göttin, Idealfigur oder Symbol weiblicher Fruchtbarkeit?

Die Venus von Frasassi

Die „Venus von Frasassi“, 20.000 Jahre v.u.Z., ca. 9 cm hoch.

Die Tropfsteinhöhle von Frasassi ist weltberühmt für ihre fast 3 km lange Schlucht, die über Millionen von Jahren in dem Kalksteinmassiv entstanden ist.

Eine große Sensation im Jahr 2007:  In einem unterirdischen Komplex aus den über 90 Grotten von Frasassi bei San Vittore di Genga wurde eine kleine weibliche Statutte gefunden, gehauen aus Kalkstein, die in der Archäologie üblicherweise als „Venus“ bezeichnet werden. Diese „Venus von Frasassi“ stammt entstand vor über 20.000 Jahren und ist eines der bedeutendsten Hinterlassenschaften für unsere Kenntnis von menschlicher Existenz in dieser Gegend.

Welche Rolle spielten solche weiblichen Figuren in den Jäger- und Sammlergesellschaften, verweisen sie auf die zentrale Rolle, die die Frauen bei Ritualen und in der Kosmologie der Menschen spielten? Wurde hierin die weibliche Fruchtbarkeit verehrt, stellte eine solche Statuette gar ein sexuelles Symbol dar, war sie Sinnbild und Ausdruck eines Schwangerschaftskultes oder waren es die Stellvertreterin einer Göttin? Und war der Künstler selbstverständlich ein Mann, wie zahlreiche Archäologen zunächst wie selbstverständlich annahmen?

Sicher ist nur: Eine solche Frauenfigur wie die „Venus von Frasassi“ wirft mehr Fragen auf, als die Wissenschaft Antworten geben könnte!

Die zu besichtigenden Tropfsteinhöhlen „Grotte di Frasassi“ in dem Naturpark Gola della Rossa gehören zu den größten und spektakulärsten Europas und bieten ein Naturschauspiel ohnegleichen mit 190 Millionen Jahre alten natürlichen „Skulpturen“, den Stalagtiten und Stalagmiten.

 

Heidnischer Ursprung und Heiliger Werdegang: San Severino

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Höhepunkt der gotischen Freskenmalerei in Europa: Detail aus der Geschichte des Johannes Evangelista von den Gebrüdern Salimbeni, Pinakothek von San Severino, Anf, 15. Jh.

Das benachbarte San Severino trägt heute zwar den Namen eines heiligen Bischofs, doch ist das reizvoll gelegene Städtchen – ein Juwel voller  Kunst inmitten von Grün –  durch die Spuren der heidnischen Göttin Feronia nachweislich vorchristlichen Ursprungs.

Ihre Priesterinnen hatten die Aufgabe, Sklaven in die Freiheit zu entlassen.

Der kostbare Theatervorhang aus der Zeit des Klassizismus, der im städtischen Theater noch immer Verwendung findet, verweist auf diesen einstigen Kultort und zugleich auf die Theaterbegeisterung des Bürgertums um 1800, das sich hier jenseits kirchlicher Bevormundung einen eigenen Orte sozialer Zusammenkünfte und kultureller Bereicherung schuf.

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Die Oberstadt von San Severino mit dem Geschlechterturm der Signoria.

Nicht umsonst heißen die Marken auch die „Region der 100 Theater“, da hier nahezu jede Kleinststadt ab 1000 EinwohnerInnen ein prachtvolles Theater sein eigen nennen darf.

Besonders sticht die ehemalige Signoria von San Severino durch ihre exzellenten Malschulen hervor.

Drei Generationen von Malerwerkstätten waren in dieser Stadt vom ausgehenden 14. bis zum beginnenden 16. Jahrhundert tätig, die hier Auftraggeber und BetrachterInnen ihrer Kunst fanden:

Die Brüder Lorenzo und Jacopo Salimbeni als Begründer der Internationalen Gotik, Lorenzo d’Alessandro und seine zarten Malereien und zuletzt der Renaissancemaler Bernardino di Mariotto, dessen Werke nahezu modern anmuten.

Wie malten sie die Frauen und Männer ihrer Zeit, wer finanzierte sie, wo waren ihre Werke zu bewundern?

Ein Besuch in der hochkarätigen Pinakothek von San Severino gibt Einblick in den hohen Kulturstand dieses kleinen Herrschaftsgebiets.

 

 Langsamer Bildungstourismus mit Genuss

Varnelli_Plakat_1950er_JahreNach der „geistigen Nahrung“ in Sachen Kunst-, Kultur- und Sozialgeschichte am Tag, wird die Gruppe am Abend von den beiden Gastleuten BeateNudelnmachen und Diego mit landestypischen Spezialitäten verwöhnt, z.B. mit Forelle aus den Flusstälern der Sibyllinischen Berge, veredelt mit Trüffelöl, mit zartem Schweinefilet im Blätterteigmantel oder mit vegetarischer Carbonara zubereitet mit selbst gesammeltem wilden Spargel. Es ist eine Küche mit Produkten und Zutaten aus der Region, verfeinert durch den Ideenreichtum des Kochs Diego! Der dazu kredenzte Wein stammt von dem Hausberg unterhalb der Rocca d’Ajello: Ein ausgezeichneter Verdicchio di Matelica D.O.C.

Unentdeckte Kunstschätze, reizvolle Landschaften, landestypische Spezialitäten –

die Marken sind ein Geheimtipp!

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 Unterkunft im „Gasthaus zum Stachelschwein“

Die Restaurantterasse der Locanda.

Die „Locanda dell’Istrice“, das Gasthaus zum Stachelschwein, ist ein liebevoll restauriertes altes Steinhaus und liegt auf einem Hügel unterhalb der mächtigen Burg Rocca d’Ajello gegenüber der kleinen „Hauptstadt der Renaissance“ Camerino, einem Universitätsstädtchen.

Die Locanda war einst das Kastellanhaus der Burg, die sich noch heute im Besitz der Gräfin befindet.

Die Reise ist auf 7 Teilnehmerinnen begrenzt + Reiseleitung.

Übernachtungen sind einzeln oder zu zweit im Mini-Appartement möglich.
Zu den 5 Appartements mit kleiner Küchenzeile und Badezimmer gehört eine geräumige Panoramaterrasse, die der Gruppe zur Verfügung steht.

 


 

Leistungen

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Blick in die Landschaft von der oberen Panoramaterrasse aus.

6 Übernachtungen mit Frühstück in Mini-Appartements (EZ oder DZ).
6 mehrgängige Abendmenüs inkl. Getränke in der Locanda.

1 mittägliche Brotzeit mit märkischen Wurst- und Käsespezialitäten in den Sibyllinischen Bergen (Montemonaco).

Tägliche Busfahrten (Kleinbus für 9 Personen) zu den Ausflugszielen und in die Sibyllinischen Berge u.v.m.

Sämtliche Eintritte in Museen, Pinakotheken und Kirchen mit inhaltlichen Führungen.

Abends gibt es für jede Teilnehmerin eine schriftliche Zusammenfassung der  Bildungsinhalte des Tages.

 

Preis p.P. bei einer Reise mit 7 Teilnehmerinnen: 960,00 € im EZ / 855,00 € im halben DZ.

Anreise

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Die Anreise per Bahn oder Flugzeug erfolgt individuell oder in kleinen Frauengruppen und ist nicht im Reisepreis inbegriffen.

Anreisemöglichkeiten bestehen per Bahn bis Ancona (über München und Bologna) oder per Flugzeug bis Ancona-Flughafen (ab Airport München oder Düsseldorf Weeze).

Gerne beraten wir Sie!

Die Locanda liegt ca. 80 km von Ancona. der Hauptstadt der Marken entfernt. Hier kommen die Fernzüge und Flugzeuge an. Am Anreise- und Abreisetag werden Sie mit einem Sammelbus in Ancona abgeholt bzw. dorthin zurück gebracht. Dieser Sammel-Transfer ist im Preis inbegriffen.

Wenn Sie vorher anreisen und/oder nach dem offiziellen Programm noch bleiben möchten, bieten wir einen Extra-Transfer gegen Aufpreis an. 

 

Infos und Anmeldung

Beate Bennewitz-Carpino
Locanda dell’Istrice
Loc. Rocca d’Ajello
62032 Camerino (Mc)
T. 0039-0737-644441 (Achtung! Die Null vor der Ortsvorwahl wird in Italien NICHT weggelassen!)
Handy: 0039-3491631047
info@locandadellistrice

www.locandadellistrice.itMarken_in_Italien_kl

P1130300

Die Locandiera Beate.


 Podcast zur Geschichte der Region Marken  (11,5 MB)

Kult und Magie – die Bergkette der mystischen Sibylla in den italienischen Marken von Nadja Bennewitz

 

Rocca mit Engel

 

Macht und Intrige der Herrscherinnen von Camerino – Kult und Magie in den Sibyllinischen Bergen – Eleganz und Glanz der Herzoginnen: Entdecken Sie die Geheimnisse der liebenswerten Region Marken in frauengeschichtlicher Perspektive!


Literaturtipp – Krimis und Romane in den Marken

  • Uli T. Swidler: Toskana für Arme. Liebeserklärung an ein italienisches Dorf, Rowohlt TB 2010
  • Uli T. Swidler: Das Leben ist eine Nudel, Kindler 2010
  • Uli T. Swidler: Der Poliziotto. Kriminalroman, Rowohlt TB 2011
  • Bernhard Jaumann: Die Vipern von Montesecco, Berlin: Aufbau 2007
  • Bernhard Jaumann: Die Drachen von Montesecco, Berlin: Aufbau 2007
  • Bernhard Jaumann: Die Augen der Medusa, Berlin: Aufbau 2009

 

Eine Ankündigung in der „Nürnberger Zeitung“ von 2010 finden Sie hier.