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Bildung und Belesenheit – Die Frauenklöster in Nürnberg: (K)eine Entsorgung unverheirateter Töchter?

Juli 18 @ 14:00 - 16:00

12,00€

Es war die größte Bibliothek aller Frauenklöster im deutschsprachigen Raum, die die Dominikanerinnen von St. Katharina durch ihre eigene Schreibarbeit im Skriptorium zusammengestellt hatten, bis das Kloster im Zuge der Reformation aufgelöst wurde. Bis dahin aber waren nicht nur die Schreibtätigkeit und die Lateinkenntnisse der Nonnen berühmt, sondern auch die von ihnen ausgeübte Textilkunst. Die Kirchenruine ist heute eine romantische Freilichtbühne und mit der Stadtbibliothek in den einstigen Klosterräumen findet der Ort mittlerweile eine angemessene Würdigung.

In dem zweiten bedeutenden Frauenkloster innerhalb der Stadtmauern lebten die Klarissen, die berühmt für ihre humanistische Bildung und bedeutsam wegen ihrer Äbtissin Caritas Pirckheimer (1467-1536) waren. Diese „virgo docta“, diese gelehrte Jungfrau leistete eloquent und erfolgreich Widerstand gegen die Auflösung ihres Klosters in der Reformationszeit. Von ihr ist der Ausspruch überliefert: „Meinten Sie, wir sollten einen Mann nehmen? Davor behüt’ uns Gott!“

 

Achtung! Eine Anmeldung beim Bildungszentrum der Stadt Nürnberg unter dem unten aufgeführt ist erforderlich!

Veranstalter

Bildungszentrum der Stadt Nürnberg
Telefon:
09 11 / 2 31 - 31 47
E-Mail:
https://online-service2.nuernberg.de/dodb/kontakt/default.aspx?addressid=C594CFC2-0DC6-40DA-83E4-3E83520A69F3&AspxAutoDetectCookieSupport=1
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