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„Bahnt den Frauen eine Freiheitsgasse!“ Stadtführung über den Kampf Frauenrechte zwischen Kaiserreich und Republik

März 3 @ 14:00 - 16:00

Bildung und Beruf forderten die Einen, Arbeit statt Ausbeutung die Anderen:
 
Die bürgerliche und proletarische Frauenbewegung war auch in Nürnberg um 1900 aktiv und verfolgte emanzipatorische Ziele. Ihre Vertreterinnen forderten Bildung, politische Mitbestimmung und gewerkschaftliche Organisation. Letztlich ging es ihnen um die Selbstverständlichkeit einer Teilhabe am demokratischen Prozess.
 
Die Klassenunterschiede zwischen diesen Frauenrechtlerinnen der ersten Stunde waren nicht wegzudiskutieren, wie ein Blick auf die bedeutendsten Aktivistinnen zeigt:
 
Die weit über die Grenzen Nürnbergs hinaus bekannte bürgerliche Frauenrechtlerin Helene von Forster, die aus einer Unternehmerfamilie stammte, die Radikale unter den Bürgerlichen Dr. Dr. Bertha Kipfmüller, die sich ihre akademischen Titel hart erkämpfen musste, und die erste Gewerkschaftssekretärin im Deutschen Reich Helene Grünberg, die an vielen Fronten zu kämpfen hatte: mit den Hausfrauen, die ihre Dienstmädchen ausbeuteten, mit den Männern der Gewerkschaften, die eine weibliche Organisation nicht unbedingt förderten, und mit Clara Zetkin, deren Strategien zur Mobilisierung der Proletarierinnen sie nicht immer teilte.
 
Termin: Sa, 3. März 2018 · 14:00 Uhr
Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Nürnberg
Veranstalterin: Ver.di Betirk Mittelfranken
Teilnahme kostenlos!

Veranstaltungsort

Gewerkschaftshaus Nürnberg
Kornmarkt 5-7
Nürnberg, 90402
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Telefon:
0911 23557-704
Webseite:
www.mittelfranken.verdi.de